Enterprise Strategy
16 Minuten
20.12.2025

Die Silicon-Based Workforce: Enterprise-Strategien für Multi-Agenten-Systeme

Die Diskussion über künstliche Intelligenz in Unternehmen hat einen entscheidenden Wendepunkt erreicht. Es geht nicht mehr darum, ob AI-Agenten eingesetzt werden, sondern wie sie als integraler Bestandteil der Belegschaft orchestriert werden. Gartner prognostiziert, dass bis 2028 15 Prozent der täglichen Arbeitsentscheidungen autonom durch Agentic AI getroffen werden, gegenüber null Prozent im Jahr 2024[1]. Gleichzeitig wird erwartet, dass 33 Prozent der Unternehmenssoftware-Anwendungen bis 2028 Agentic AI enthalten werden, verglichen mit weniger als 1 Prozent heute[1].

Diese Zahlen markieren nicht nur eine technologische Evolution, sondern eine fundamentale Transformation der Unternehmensarchitektur. AI-Agenten werden nicht mehr als Werkzeuge betrachtet, sondern als "digitale Arbeitskräfte" – eine Silicon-Based Workforce, die neben menschlichen Mitarbeitern operiert, mit ihnen kollaboriert und zunehmend komplexe Geschäftsprozesse autonom ausführt.

Von Tools zu digitalen Arbeitskräften: Der konzeptionelle Wandel

Der entscheidende Unterschied zwischen traditioneller Automatisierung und Agentic AI liegt in der Autonomie und Adaptivität. Während klassische Automatisierung fest programmierte Regeln befolgt, können AI-Agenten Kontext verstehen, Entscheidungen treffen, aus Erfahrungen lernen und ihre Strategien anpassen[1]. Sie sind nicht nur reaktiv, sondern proaktiv – sie antizipieren Bedürfnisse, identifizieren Probleme, bevor sie eskalieren, und schlagen Optimierungen vor.

Brent Collins, ehemaliger Vice President of AI Strategy bei Intel, beschreibt die strategische Implikation: "Nutzen Sie diese KI-Evolution, um neu zu denken, wie Agenten am besten zusammenarbeiten, unterstützen und Operationen für das Geschäft optimieren können. Pflastern Sie nicht einfach den Kuhpfad"[1]. Dieser Rat ist zentral: Erfolgreiche Enterprise-Strategien für Agentic AI erfordern fundamentales Prozessredesign, nicht nur die Automatisierung bestehender Workflows.

Multi-Agenten-Orchestrierung: Die neue Unternehmensarchitektur

Die wahre Kraft von Agentic AI entfaltet sich nicht durch einzelne Agenten, sondern durch die Orchestrierung von Multi-Agenten-Systemen, die komplexe, zusammengesetzte Geschäftsprozesse bewältigen können. Diese Systeme erfordern eine neue Art von Unternehmensarchitektur – eine, die Agent-zu-Agent-Kommunikation, dynamische Aufgabenverteilung und koordinierte Entscheidungsfindung ermöglicht.

Agent-zu-Agent-Kommunikation

Gartner betont, dass Organisationen Protokolle und Standards für Agent-zu-Agent-Kommunikation etablieren müssen[1]. Dies ist keine triviale technische Herausforderung – es erfordert die Definition von gemeinsamen Datenformaten, Kommunikationsprotokollen und Governance-Mechanismen, die sicherstellen, dass Agenten effektiv zusammenarbeiten können, ohne menschliche Intervention bei jeder Interaktion zu erfordern.

Die Herausforderung wird durch die Heterogenität von Agentic-AI-Systemen verschärft. Verschiedene Agenten können auf unterschiedlichen LLM-Modellen basieren, von verschiedenen Anbietern stammen und für spezifische Domänen optimiert sein. Die Schaffung einer interoperablen Agentic-Infrastruktur ist eine der größten architektonischen Herausforderungen, denen Unternehmen gegenüberstehen.

Dynamische Aufgabenverteilung

In einem Multi-Agenten-System muss es Mechanismen geben, um Aufgaben dynamisch an die am besten geeigneten Agenten zu verteilen. Dies erfordert Meta-Agenten oder Orchestrierungsschichten, die die Fähigkeiten verschiedener Agenten verstehen, die Anforderungen eingehender Aufgaben analysieren und intelligente Routing-Entscheidungen treffen können.

GitLab beschreibt diese Evolution: "AI-Agenten werden im Wesentlichen zu einer Orchestrierungsschicht, die spezialisierte Systeme wie AI-Code-Assistenten und Sicherheitsscanner während des gesamten Entwicklungsprozesses verwaltet"[2]. Diese Orchestrierungsschicht wird zum zentralen Nervensystem der digitalen Belegschaft – sie koordiniert, priorisiert und optimiert die Arbeit zahlreicher spezialisierter Agenten.

Koordinierte Entscheidungsfindung

Wenn mehrere Agenten an zusammengesetzten Prozessen arbeiten, entstehen Situationen, in denen Entscheidungen koordiniert werden müssen. Ein Agent könnte Informationen benötigen, die ein anderer Agent generiert hat, oder zwei Agenten könnten widersprüchliche Empfehlungen geben, die reconciliert werden müssen.

Erfolgreiche Multi-Agenten-Systeme implementieren Consensus-Mechanismen, Konfliktauflösungsstrategien und Eskalationsprotokolle, die sicherstellen, dass das System auch in komplexen, mehrdeutigen Situationen effektiv funktioniert.

Praxisbeispiel: HPE's "Alfred" Agent

Hewlett Packard Enterprise (HPE) bietet ein aufschlussreiches Beispiel für strategisches Agentic-AI-Design. Das Unternehmen entwickelt einen KI-Agenten namens "Alfred", der für operative Reviews konzipiert ist. Was diesen Ansatz bemerkenswert macht, ist die strategische Denkweise hinter der Implementierung.

Marie Myers, Executive Vice President und Chief Financial Officer bei HPE, erklärt: "Wir wollten einen End-to-End-Prozess auswählen, bei dem wir wirklich transformieren konnten, anstatt nur für einen einzelnen Schmerzpunkt zu lösen. Wir wollten anders operieren"[1].

Dieser Ansatz illustriert ein Schlüsselprinzip erfolgreicher Enterprise-Agentic-Strategien: Fokus auf End-to-End-Prozesstransformation statt punktueller Automatisierung. Alfred ist nicht nur ein Tool, das eine spezifische Aufgabe automatisiert – er ist konzipiert, um einen gesamten Geschäftsprozess neu zu gestalten und dabei multiple Funktionen und Stakeholder zu integrieren.

Dell's Disziplinierter Ansatz: ROI vor Skalierung

Dell Technologies hat einen besonders disziplinierten Ansatz für Agentic AI entwickelt, der als Best Practice für Enterprise-Implementierungen dienen kann. John Roese, Global Chief Technology Officer und Chief AI Officer, beschreibt die Philosophie: "Im Frontend unseres Prozesses verlangen wir einen materiellen ROI, der vom Finanzpartner und dem Leiter dieser Geschäftseinheit abgezeichnet wird. Diese Disziplin hat Experimente als Experimente gehalten, und Produktion geschieht nur, wenn es soliden ROI gibt"[1].

Die drei Säulen von Dell's Agentic-Strategie

1. Prozessfokus statt Technologiefokus

Dell hat erkannt, dass KI auf Prozesse angewendet wird, nicht auf Menschen, Organisationen oder Unternehmen[1]. Diese scheinbar einfache Einsicht hat tiefgreifende Implikationen. Sie bedeutet, dass Agentic-AI-Initiativen mit einer gründlichen Prozessanalyse beginnen müssen, nicht mit der Frage "Welche coole AI-Technologie können wir einsetzen?".

Roese betont: "Wir erwarten, dass Teams sehr klar über die Prozesse sind, die sie verbessern. KI ist eine Prozessverbesserungstechnologie, also wenn Sie keine soliden Prozesse haben, sollten Sie nicht fortfahren. Finden Sie das zuerst heraus, denn sonst werden Sie raten, wo Sie diese Technologie anwenden sollen"[1].

2. Datenvorbereitung als Grundlage

Dell hat seine Daten bereinigt und Klarheit über vorhandene Prozesse gewonnen, bevor Agentic-AI-Systeme implementiert wurden. Ohne das, so Roese, "hätten wir versucht, KI auf etwas anzuwenden, das nicht quantifizierbar und möglicherweise nicht genau war"[1].

Diese Datenvorbereitung ging über einfache Datenbereinigung hinaus. Dell's Service-Organisation digitalisierte jeden Prozess und brachte alle Daten in einen einzigen Assistenten zusammen, der in jedem digitalen und menschlichen Kanal sitzt, um die nächstbeste Aktion vorherzusagen[1].

3. Architectural Review Board

Dell hat aufgehört, Menschen zu erlauben, ihre eigenen KI-Lösungen zu entwerfen, und stattdessen ein Architectural Review Board geschaffen, das KI-Investitionen und -Lösungen bewertet und genehmigt[1]. Dieses Board stellt sicher, dass:

  • Agentic-AI-Implementierungen mit Unternehmensstandards übereinstimmen
  • Sicherheits- und Compliance-Anforderungen erfüllt werden
  • Redundante oder widersprüchliche Initiativen vermieden werden
  • Best Practices über die Organisation geteilt werden
  • Investitionen strategisch priorisiert werden

Die Ergebnisse

Dell's disziplinierter Ansatz hat beeindruckende Resultate geliefert. Die Service-Organisation erzielte zweistellige Verbesserungen bei jeder Metrik rund um Kosten und Kundenzufriedenheit[1]. Diese Ergebnisse sind nicht zufällig – sie sind das direkte Resultat einer durchdachten Strategie, die Technologie, Prozesse und Governance in Einklang bringt.

Governance-Frameworks für autonome Systeme

Eine der größten Herausforderungen bei der Implementierung von Agentic AI ist die Etablierung angemessener Governance-Mechanismen. Traditionelle IT-Governance-Modelle wurden für Systeme entwickelt, die menschliche Eingaben verarbeiten und vordefinierte Regeln befolgen. Agentic AI erfordert neue Governance-Ansätze, die Autonomie ermöglichen, während sie gleichzeitig Kontrolle, Compliance und Verantwortlichkeit sicherstellen.

Die vier Dimensionen der Agentic-Governance

1. Entscheidungsautorität

Organisationen müssen klar definieren, welche Entscheidungen Agenten autonom treffen können und welche menschliche Genehmigung erfordern. Dies erfordert eine Risikobewertung jeder Entscheidungskategorie und die Etablierung von Schwellenwerten, ab denen menschliche Intervention erforderlich ist.

Finanzinstitutionen könnten beispielsweise festlegen, dass Agenten Transaktionen bis zu einem bestimmten Wert autonom genehmigen können, aber größere Transaktionen menschliche Überprüfung erfordern. Gesundheitsorganisationen könnten Agenten erlauben, Routinetermine zu planen, aber diagnostische Entscheidungen menschlichen Ärzten vorbehalten.

2. Audit Trails und Nachvollziehbarkeit

GitLab betont, dass comprehensive Audit Trails sowohl AI-initiierte Änderungen als auch menschliche Interventionspunkte erfassen müssen, um klare Verantwortungsketten zu schaffen, die Compliance-Anforderungen erfüllen[2]. Dies ist besonders kritisch in regulierten Industrien wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und öffentlichem Sektor.

Effektive Audit Trails müssen erfassen:

  • Welcher Agent welche Entscheidung getroffen hat
  • Auf welchen Daten die Entscheidung basierte
  • Welche Alternativen in Betracht gezogen wurden
  • Ob menschliche Intervention stattfand
  • Das Ergebnis der Entscheidung

3. Zugriffskontrollen und Datenschutz

Organisationen benötigen granulare Zugangskontrollen, um sicherzustellen, dass AI-gestützte Agenten bei der Handhabung sensibler Daten mit Datenschutzvorschriften konform sind[2]. Dies ist besonders herausfordernd in Multi-Agenten-Systemen, wo verschiedene Agenten unterschiedliche Zugriffsberechtigungen haben könnten.

Die Implementierung von Role-Based Access Control (RBAC) für Agenten, kombiniert mit Data Loss Prevention (DLP) Mechanismen, ist essentiell, um sicherzustellen, dass Agenten nur auf Daten zugreifen, die für ihre spezifischen Aufgaben erforderlich sind.

4. Kontinuierliche Überwachung und Anpassung

Agentic-Governance ist kein einmaliges Setup, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Organisationen müssen Monitoring-Systeme implementieren, die die Performance, Entscheidungsqualität und Compliance von Agenten kontinuierlich überwachen. Wenn Agenten suboptimale Entscheidungen treffen oder von erwarteten Verhaltensmustern abweichen, müssen Alarmierungsmechanismen greifen.

Die Rolle von Knowledge Graphs in Agentic-Architekturen

Eine der fundamentalen Herausforderungen bei der Implementierung von Agentic AI ist die Kontextualisierung von Unternehmensdaten. Traditionelle Datenpipelines und Data Warehouses wurden nicht für die Art von semantischem Verständnis konzipiert, das Agenten benötigen, um effektive Entscheidungen zu treffen.

Deloitte identifiziert Knowledge Graphs als Schlüsseltechnologie für die Kontextualisierung von Unternehmensdaten[1]. Knowledge Graphs repräsentieren Daten nicht nur als isolierte Fakten, sondern als vernetzte Entitäten mit Beziehungen und Kontext. Dies ermöglicht Agenten:

  • Semantisches Verständnis: Agenten können die Bedeutung und Beziehungen zwischen Datenpunkten verstehen
  • Kontextuelle Entscheidungsfindung: Entscheidungen basieren auf vollständigem Kontext, nicht nur isolierten Datenpunkten
  • Dynamische Informationsbeschaffung: Agenten können relevante Informationen entdecken, ohne dass explizite Datenpipelines konfiguriert werden müssen
  • Cross-Domain-Reasoning: Agenten können Verbindungen zwischen verschiedenen Geschäftsbereichen erkennen

Die Zukunft: Agentic-Ökosysteme

Blickt man in die Zukunft, wird die Unterscheidung zwischen "internen" und "externen" Agenten verschwimmen. Organisationen werden nicht nur ihre eigenen Agenten orchestrieren, sondern auch mit Agenten anderer Organisationen interagieren – Lieferanten, Kunden, Partner.

Dies führt zur Entstehung von Agentic-Ökosystemen – Netzwerken von Agenten, die organisationsübergreifend zusammenarbeiten, um komplexe Geschäftsprozesse zu orchestrieren. Ein Einkaufsagent eines Unternehmens könnte direkt mit dem Verkaufsagenten eines Lieferanten verhandeln, Verträge aushandeln und Transaktionen abwickeln – alles mit minimaler menschlicher Intervention.

Diese Vision wirft fundamentale Fragen auf:

  • Wie werden Standards für Agent-zu-Agent-Kommunikation über Organisationsgrenzen hinweg etabliert?
  • Welche rechtlichen Frameworks sind erforderlich, wenn Agenten im Namen von Organisationen Verträge abschließen?
  • Wie wird Vertrauen zwischen Agenten verschiedener Organisationen etabliert und aufrechterhalten?
  • Welche Sicherheitsmechanismen sind erforderlich, um böswillige Agenten zu identifizieren und zu isolieren?

Handlungsempfehlungen für Enterprise-Führungskräfte

Basierend auf der Forschung von Gartner, Deloitte, IBM und den Praxisbeispielen von Dell, HPE und anderen führenden Organisationen ergeben sich klare Handlungsempfehlungen:

Strategische Planung

  1. Entwickeln Sie eine formale Agentic-AI-Strategie mit klaren Zielen, Metriken und Governance-Strukturen
  2. Fokussieren Sie auf End-to-End-Prozesstransformation, nicht punktuelle Automatisierung
  3. Etablieren Sie Architectural Review Boards zur Bewertung und Genehmigung von Agentic-Initiativen
  4. Verlangen Sie materiellen ROI vor der Skalierung von Experimenten in die Produktion

Technische Vorbereitung

  1. Modernisieren Sie Legacy-Systeme für Agentic-Integration
  2. Implementieren Sie Knowledge Graphs zur Kontextualisierung von Unternehmensdaten
  3. Etablieren Sie Standards für Agent-zu-Agent-Kommunikation
  4. Investieren Sie in Monitoring-Infrastruktur für kontinuierliche Überwachung

Organisatorische Transformation

  1. Redesignen Sie Prozesse für eine Welt mit digitalen Arbeitskräften
  2. Investieren Sie in Training für Human-AI-Kollaboration
  3. Etablieren Sie klare Governance-Frameworks für autonome Entscheidungsfindung
  4. Schaffen Sie neue Rollen wie Agentic-Architekten und AI-Governance-Spezialisten

Risikomanagement

  1. Implementieren Sie comprehensive Audit Trails für Compliance
  2. Etablieren Sie granulare Zugriffskontrollen für Datenschutz
  3. Definieren Sie Eskalationsprotokolle für kritische Entscheidungen
  4. Führen Sie regelmäßige Audits der Agentenperformance durch

Fazit: Die strategische Imperative

Die Transformation zu einer Silicon-Based Workforce ist keine optionale Innovation – sie ist eine strategische Imperative. Gartners Prognose, dass 15 Prozent der täglichen Arbeitsentscheidungen bis 2028 autonom durch Agentic AI getroffen werden[1], bedeutet, dass Organisationen, die diese Transformation nicht aktiv gestalten, von Wettbewerbern überholt werden, die es tun.

Doch Erfolg erfordert mehr als nur Technologieeinsatz. Er erfordert fundamentales Prozessredesign, robuste Governance-Frameworks, strategische Investitionen in Dateninfrastruktur und vor allem eine Vision davon, wie menschliche und digitale Arbeitskräfte effektiv zusammenarbeiten können.

Die Organisationen, die in dieser neuen Ära erfolgreich sein werden, sind diejenigen, die Agentic AI nicht als Ersatz für menschliche Arbeitskräfte sehen, sondern als komplementäre digitale Belegschaft, die menschliche Fähigkeiten erweitert, verstärkt und ermöglicht. Die Silicon-Based Workforce ist nicht die Zukunft – sie ist die Gegenwart. Die Frage ist nicht mehr, ob Sie sie implementieren werden, sondern wie strategisch und effektiv Sie es tun werden.

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